Die letzten Wochen haben wir intensiv am Thema Anti-Jagd-Training gearbeitet.
Orientierung, Ansprechbarkeit, Impulskontrolle und das gemeinsame Arbeiten trotz Wildreizen standen dabei im Mittelpunkt.
Jetzt geht es raus aus dem gewohnten Umfeld – und rein in die Praxis.
Der Tierpark Rheinböllen bietet dafür eine ganz besondere Möglichkeit.
Denn hier laufen die Rehe teilweise frei zwischen den Wegen und Besuchern herum. Genau das macht diesen Ausflug so wertvoll.
Denn Training zeigt sich nicht auf dem Hundeplatz.
Training zeigt sich dann, wenn plötzlich Bewegung ins Spiel kommt.
Genau hier setzen wir an.
Du lernst, wie Du Deinen Hund auch in solchen Situationen ansprechbar hältst, wie Du frühzeitig reagieren kannst und wie Ihr gemeinsam ruhig durch starke Reize geht, ohne Druck aufzubauen.
Es geht nicht darum, dass Dein Hund „perfekt funktioniert“.
Es geht darum, dass Ihr gemeinsam lernt, mit solchen Situationen umzugehen.
Wir arbeiten genau an den Punkten, die draußen wirklich zählen:
Orientierung trotz Wildreizen
Impulskontrolle bei Bewegung
ruhiges Beobachten statt Hinterherlaufen
Du bekommst ein besseres Gefühl dafür, wann Dein Hund Unterstützung braucht, wie Du Situationen frühzeitig erkennst und wie Du ihn sinnvoll begleiten kannst, bevor er komplett im Außen verschwindet.
Und genau deshalb sind solche echten Alltagssituationen so wichtig.
Denn Wildgeruch, Bewegung und plötzlich auftauchende Rehe lassen sich nicht realistisch auf dem Trainingsplatz nachstellen.
Zwischendurch bleibt natürlich genug Zeit, gemeinsam durch den Park zu laufen und die Umgebung zu genießen.
Am Ende geht es nicht darum, Jagdverhalten „wegzumachen“, sondern darum, dass Dein Hund lernt, trotz Reizen wieder ansprechbar zu werden und sich gemeinsam mit Dir durch solche Situationen zu bewegen.
Bitte mitbringen:
Wer möchte, eine Schleppleine, eine Führleine sowie jede Menge Motivation – für Deinen Hund und für Dich
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